Draht zur besseren Welt

Simon Wagner SWP

Ein Team des Vereins Mountain Spirit Deutschland (MSD) um den Mediziner Dr. Friedrich Feurer brachte Hilfe zur Selbsthilfe ins Arun-Tal.

Hinter den Helfern liegen nicht nur rund 13 000 Kilometer, sondern auch eine Zeitreise. Vom Fuß der Alb ging es für das MSD-Hilfsteam in eines der ärmsten Länder der Welt – und damit aus der Neuzeit Jahrhunderte zurück ins Spätmittelalter. Im nepalesischen Arun-Tal herrschen Lebensbedingungen, die man in der westlichen Welt höchstens aus Katastrophengebieten kennt: Zugang zu sauberem Trinkwasser hat nur rund zehn Prozent der Bevölkerung, die medizinische Infrastruktur besteht aus spärlich eingerichteten Hütten, die nur nach tagelangen Fußmärschen zu erreichen sind. Die Kindersterblichkeit ist enorm, nur rund ein Viertel der Kinder erreicht das fünfte Lebensjahr. Diese Umstände waren für die nepalesische Organisation „Himalaya Natural Fibre Foundation“ (HNFF) Grund, den Lichtensteiner Verein um Hilfe zu bitten. Er hat sich in Nepal mit seinem Projekt in Chyangmityang einen Namen gemacht. Seit Jahren betreut der Verein Krankenstationen, kümmert sich um sanitäre Einrichtungen, baut Schulen und vermittelt Kenntnisse zu Medizin und Hygiene. Nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ wirkt der Verein nun auch im Arun-Tal. 20 000 Menschen leben dort....mehr

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