Mountain Spirit - Kinderkriegen ist ein hohes Risiko im Arun-Tal in Nepal. Lichtensteiner Verein bietet Unterstützung

Hilfe für schwangere Frauen

VON UWE SAUTTER vom 21.03.2014

LICHTENSTEIN/REUTLINGEN Zwei fehlen, wenn heute der Rommelsbacher Dr. Friedrich Feurer, eine weitere Ärztin, ein Rettungssanitäter, ein Intensivpfleger und zwei Hebammen für den Verein Mountain Spirit Deutschland (MS) ins Arun-Tal in Nepal aufbrechen. Zum einen Paul, denn der wurde jetzt erst beim Taifun auf den Philippinen dringend gebraucht.

Der Healthpost (Krankenstation) in Chepchewa ist nach einem beschwerlichen Fußmarsch über zweieinhalb Tage zu erreichen. Foto: PR

 

Hohe Kindersterblichkeit
Bei der Tour im vergangenen Jahr rückten vor allem die Frauen in den Blickpunkt. 85 Prozent entbinden zu Hause, berichtet Feurer. Treten dabei Komplikationen auf, haben sie keine Chance eine Klinik zu erreichen. Drei Tagesmärsche liegen dann zwischen Rettung, geburtsbedingten Verletzungen oder gar dem Tod von Mutter und oder Kind. Statistisch stirbt dort eine Frau auf 380 Geburten. Zum Vergleich: In Deutschland überlebt bei 39 000 Geburten eine Frau nicht. Auch die Kindersterblichkeit ist unvorstellbar hoch  mehr......

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